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Francesca da Rimini | Gianni Schicci - Musiktheater im Revier
Zwei Opern – ein extremer Gegensatz: Rachmaninow und Puccini entführen uns in diesem kontrastreichen Operndoppelabend in die (Familien-)Hölle. Erstere...
Zwei Opern – ein extremer Gegensatz: Rachmaninow und Puccini entführen uns in diesem kontrastreichen Operndoppelabend in die (Familien-)Hölle. Ersterer mit einer erschütternden Tragödie, zweiterer mit einer rasanten Komödie.
In „Francesca da Rimini“ werden die Titelheldin und ihr Geliebter Paolo aus tödlicher Eifersucht von dessen Bruder, Francescas Ehemann, ermordet. In Puccinis „Gianni Schicchi“ hingegen engagiert eine Familie den gerissenen Titelhelden, um das Testament ihres soeben verstorbenen Verwandten zu ihren Gunsten zu fälschen. Mittendrin kämpft Gianni Schicchis Tochter Lauretta mit dem Arienhit „O mio babbino caro“ darum, ihren Liebsten heiraten zu dürfen.
Basierend auf Versen aus dem Inferno-Teil der „Göttlichen Komödie“ Dante Alighieris schufen Rachmaninow und Puccini Operneinakter, die wohl unterschiedlicher nicht sein könnten. Die selten gespielte Kurzoper Rachmaninows entfesselt mit tosenden Wirbelwinden, klagenden Seelen und überwältigend sehnsuchtsvoller Melodik auch musikalisch die Hölle. Puccinis komische Oper rund um die kafkaesk anmutenden Versuche einer Familie, die Bürokratie zu überlisten, zündet hingegen ein Feuerwerk an Witz, Tempo und grotesken Charakterschilderungen: große Operngeste, geheuchelte Gefühle, schlitzohrige Cleverness – und echte Liebe, die sich gegen jede Intrige behauptet.
Hinweis: Die Inszenierung nutzt stroboskopähnliche Lichteffekte.
In „Francesca da Rimini“ werden die Titelheldin und ihr Geliebter Paolo aus tödlicher Eifersucht von dessen Bruder, Francescas Ehemann, ermordet. In Puccinis „Gianni Schicchi“ hingegen engagiert eine Familie den gerissenen Titelhelden, um das Testament ihres soeben verstorbenen Verwandten zu ihren Gunsten zu fälschen. Mittendrin kämpft Gianni Schicchis Tochter Lauretta mit dem Arienhit „O mio babbino caro“ darum, ihren Liebsten heiraten zu dürfen.
Basierend auf Versen aus dem Inferno-Teil der „Göttlichen Komödie“ Dante Alighieris schufen Rachmaninow und Puccini Operneinakter, die wohl unterschiedlicher nicht sein könnten. Die selten gespielte Kurzoper Rachmaninows entfesselt mit tosenden Wirbelwinden, klagenden Seelen und überwältigend sehnsuchtsvoller Melodik auch musikalisch die Hölle. Puccinis komische Oper rund um die kafkaesk anmutenden Versuche einer Familie, die Bürokratie zu überlisten, zündet hingegen ein Feuerwerk an Witz, Tempo und grotesken Charakterschilderungen: große Operngeste, geheuchelte Gefühle, schlitzohrige Cleverness – und echte Liebe, die sich gegen jede Intrige behauptet.
Hinweis: Die Inszenierung nutzt stroboskopähnliche Lichteffekte.
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