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Glückliche Menschen - Theater Altenburg Gera
„wir haben uns verpflichtetwir können ihnen nicht den rücken kehren”lara
In einem rumänischen Wald in der Nähe einer abgelegenen Armensiedlung wird e...
In einem rumänischen Wald in der Nähe einer abgelegenen Armensiedlung wird e...
„wir haben uns verpflichtet
wir können ihnen nicht den rücken kehren”
lara
In einem rumänischen Wald in der Nähe einer abgelegenen Armensiedlung wird eine Leiche entdeckt. Doch der Fall dahinter ist wesentlich komplexer als er zunächst scheint. Wenige Monate zuvor geraten die Schriftstellerin Vera und ihre Lebensgefährtin Lara in den sozialen Medien in eine Empörungswelle, nachdem sie ein Bild ihres luxuriösen Wohnzimmers gepostet haben, in dem ein Foto hängt, das zwei Kinder in bitterer Armut zeigt. Kurz darauf begegnet Vera dem jugendlichen Adi, der am U-Bahnhof bettelt. Sie beginnt, den Jungen und seine Familie, die in der Armensiedlung lebt, zu unterstützen und sogar Spenden zu sammeln. Doch schnell muss sie erkennen, dass ein bisschen wohlgemeintes Gutmenschentum nicht ausreichen kann, um struktureller Armut zu begegnen. Als sie bereits entnervt aufgeben will, nimmt Lara die Situation in die eigene Hand.
In diesem Auftragswerk für das Theater Altenburg Gera wirft die rumänische Dramatikerin Elise Wilk (*1981) einen scharfen Blick auf die auseinanderklaffende Armutsschere in Europa. Kaleidoskopartig gewährt sie tiefe Einblicke in die diametral einander gegenüberstehenden Lebensrealitäten ihrer Figuren sowie deren Innenwelten. Ohne zu urteilen, mit großer Empathie und schrägem Humor lädt sie das Publikum auf eine Spurensuche nach unserer eigenen gesellschaftlichen Verantwortung ein.
In einem rumänischen Wald in der Nähe einer abgelegenen Armensiedlung wird eine Leiche entdeckt. Doch der Fall dahinter ist wesentlich komplexer als er zunächst scheint. Wenige Monate zuvor geraten die Schriftstellerin Vera und ihre Lebensgefährtin Lara in den sozialen Medien in eine Empörungswelle, nachdem sie ein Bild ihres luxuriösen Wohnzimmers gepostet haben, in dem ein Foto hängt, das zwei Kinder in bitterer Armut zeigt. Kurz darauf begegnet Vera dem jugendlichen Adi, der am U-Bahnhof bettelt. Sie beginnt, den Jungen und seine Familie, die in der Armensiedlung lebt, zu unterstützen und sogar Spenden zu sammeln. Doch schnell muss sie erkennen, dass ein bisschen wohlgemeintes Gutmenschentum nicht ausreichen kann, um struktureller Armut zu begegnen. Als sie bereits entnervt aufgeben will, nimmt Lara die Situation in die eigene Hand.
In diesem Auftragswerk für das Theater Altenburg Gera wirft die rumänische Dramatikerin Elise Wilk (*1981) einen scharfen Blick auf die auseinanderklaffende Armutsschere in Europa. Kaleidoskopartig gewährt sie tiefe Einblicke in die diametral einander gegenüberstehenden Lebensrealitäten ihrer Figuren sowie deren Innenwelten. Ohne zu urteilen, mit großer Empathie und schrägem Humor lädt sie das Publikum auf eine Spurensuche nach unserer eigenen gesellschaftlichen Verantwortung ein.
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